Zwischenfazit #6

Das Osterfeuer bietet einen prächtige Gelegenheit, um Freunde zu treffen und das Fasten zu brechen. Eine gute Gelegenheit, um das Ende der Fastenzeit zu feiern :-)
Das Osterfeuer bietet einen prächtige Gelegenheit, um Freunde zu treffen und das Fasten zu brechen. Eine gute Gelegenheit, um das Ende der Fastenzeit zu feiern :-)

Worauf ich mich freue

 

Noch vier Tage. Vier weitere Tage ohne Smartphone, Fleisch, Süßes, Sexualität und Alkohol. Nun befinde ich mich in der wahrscheinlich vorletzten Phase des Fasten - der Vorfreude. 

 

Kannst du dich noch daran erinnern, als du Kind warst? An Heiligabend hast du mit großen Augen vor dem Weihnachtszimmer gewartet, darauf, dass endlich Bescherung ist. Du warst aufgeregt. Du hast dich gefreut. 

 

So ähnlich geht es mir heute. Ostern verbinde ich mit Freude. Ein Geschenk gab es bereits vorab. Vier freie Tage! Bei meinem Beruf keine Selbstverständlichkeit. So kann ich das Fest in seinen vollen Zügen genießen. 

 

Ich freue mich auf das erste Stück Fleisch nach sieben Wochen. Diesen Wohlgenuss kenne ich bereits aus vorherigen Jahren. Du weißt, wie sich ein Orgasmus anfühlt? So fühlt sich der Genuss liebgewonnener Speisen an, wenn man sie lange nicht essen durfte. Ähnlich schmecken Süßigkeiten. Auch, wenn es mir verhältnismäßig leicht fiel, darauf zu verzichten, freue ich mich auf einen Kinderriegel. Und ja, ich freue mich auch darauf, mit meinen Freunden anstoßen zu können - mit einem kalten Bier! 

 

Vielmehr freue ich mich aber darüber, dass Gott mir die Fülle meines Lebens in den letzten sieben Wochen einmal mehr gezeigt hat und sie mir an Ostersonntag wieder zeigen wird. Das Fest der Auferstehung Christi avanciert so zu einem besonderen Erlebnis. 

 

Wir stecken mitten in der Karwoche. Das ist die Zeit, in der wir uns als Christen darauf vorbereiten, dass Jesus in Jerusalem einzieht, am Kreuz stirbt und wieder aufersteht. Ostern ist für mich das wichtigste aller Feste. Denn nur durch Jesu Tod und seine Auferstehung lebe ich so, wie ich lebe. 

 

Was verändert sich? 

 

Das ist eine gute Frage. Ganz ehrlich: keine Ahnung. Vor allem in Bezug auf meinen Alkoholkonsum und mein Smartphone-Verhalten ist das eine Frage, die ich aktuell nicht beantworten kann. Vorstellbar ist, dass ich mir tägliche "Handyzeiten" verordne, indenen ich das Smartphone bewusst nutze, um beispielsweise mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Mobiles Internet aus! Was Alkohol angeht, so kann ich sagen, dass er viel kaputt gemacht hat. Möglicherweise ist die Zeit gekommen, noch einmal intensiver über Sinn und Unsinn des berauschenden Getränkes nachzudenken. Aber das alles steht in den Sternen. Jetzt heißt es ersteinmal Vorfreude...

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